Das wird toll.

Shownotes

Im Gespräch mit Fabio Sonntag, Mitarbeiter des Jugendbüros der Verbandsgemeinde Altenahr, über die Bedeutung der Jugendarbeit und den Einzug in das neue Jugendbüro. Was bedeutet das neue Jugendbüro für Kinder und Jugendliche im Ahrtal? Welche Rolle spielte die Jugendarbeit nach der Flut? Und warum sind Begegnungsräume, Beteiligung und Gemeinschaft für junge Menschen so wichtig? Wir sprechen über die vielfältigen Angebote des Jugendbüros und die Herausforderungen der vergangenen fünf Jahre in einer Containeranlage und darüber, wie Kinder und Jugendliche an der Gestaltung ihrer Lebenswelt beteiligt werden. Eine Folge über Engagement, Zusammenhalt und einen Ort, an dem junge Menschen ihre Ideen einbringen und Zukunft gestalten können.

Music by Vladimir Dergachev from Pixabay. Das Transkript zu dieser Episode wurde mit Hilfe von KI erstellt und kann Fehler enthalten.

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Marianne Schneider: Ich bin heute im neuen Jugendbüro der Verbandsgemeinde und mir gegenüber sitzt

Marianne Schneider: der aktuelle Leiter Fabio Sonntag.

Marianne Schneider: Wir beleuchten heute ein sehr wichtiges Thema, die Jugendarbeit in der Verbandsgemeinde,

Marianne Schneider: und dem neu gebauten Jugendbüro.

Marianne Schneider: Kurz zur Einordnung, Jugendarbeit ist eine tragende Säule der Gesellschaft und

Marianne Schneider: wichtig für junge Menschen in ihrer Entwicklung. Das gilt natürlich auch fürs

Marianne Schneider: Ahrtal und noch mehr nach der Route vor fünf Jahren.

Marianne Schneider: Sie erfüllt nämlich viele Funktionen, die Familie, Freunde oder Schule so oft

Marianne Schneider: gar nicht leisten können.

Marianne Schneider: Sie schafft unter anderem Raum für persönliche Weiterentwicklung,

Marianne Schneider: sie fördert das soziale Miteinander und das Teamgefühl, sie verschafft Chancengleichheit,

Marianne Schneider: sie ermöglicht Jugendlichen Beteiligung und Vermittelverständnis für Demokratie

Marianne Schneider: und vor allem ist sie für Reventionsarbeit zuständig.

Marianne Schneider: Denn die Türen eines Jugendbüros stehen jedem offen und beugen so Isolation

Marianne Schneider: und Einsamkeit bei jungen Menschen vor.

Marianne Schneider: Die Jugendarbeiterinnen und Arbeiter übernehmen eine wichtige Rolle.

Marianne Schneider: Sie sind vertrauensvolle Ansprechpersonen für die Kinder und Jugendlichen und

Marianne Schneider: begleiten sowie unterstützen bei Problemen, Sorgen und Ängsten.

Marianne Schneider: Nun aber erstmal zu Ihnen, Herr Sonntag.

Marianne Schneider: Stellen Sie sich doch gerne mal den Zuhörerinnen.

Fabio Sonntag: Hallo, mein Name ist Fabio Sonntag. Ich bin aktuell die Leitung des ProBüros

Fabio Sonntag: für Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Altena.

Fabio Sonntag: Von Hause aus staatlich anerkannte Erzieher und übers Ehrenamt an die Hauptamtlichkeit

Fabio Sonntag: im Jugendbüro gerutscht.

Marianne Schneider: Stellen Sie uns doch gerne einmal Ihr Team und Ihre Rollen in der Jugendarbeit

Marianne Schneider: der Verbandsgemeinde vor.

Fabio Sonntag: Also aktuell arbeiten wir zu dritt hier im Jugendbüro.

Fabio Sonntag: Zwei Vollzeitstellen und eine Teilzeitstelle. Wir haben noch einen FSJ-Klar,

Fabio Sonntag: und eine Fachkraft, die uns im Monat mit etwa 32 Stunden unterstützt.

Fabio Sonntag: Eine komplette Folgestelle ist bis 28 befristet, also Ende 28 läuft es aus.

Fabio Sonntag: Wir haben noch ein paar Honorarkräfte, die uns für spezielle Bereiche monatlich unterstützen und,

Fabio Sonntag: ganz vorneweg mit dabei unsere Ehrenamtspersonen, ohne die wir die meisten Aktionen

Fabio Sonntag: so gar nicht umsetzen könnten.

Fabio Sonntag: Die machen das alle aus Spaß an der Freude und alles im Ehrenamt.

Marianne Schneider: Erzählen Sie doch mal, an wen richten sich denn Ihre Angebote oder Ihre Arbeit

Marianne Schneider: und was sind so klassische Angebote, Veranstaltungen, Möglichkeiten eben für

Marianne Schneider: die Jugendlichen teilzunehmen?

Fabio Sonntag: Wir haben ganz viel für Kinder und Jugendliche, bedienen aber auch Familien und sogar SeniorInnen.

Fabio Sonntag: Wir haben die unterschiedlichsten Angebote. Aktuell befinden wir uns ja in den

Fabio Sonntag: Sommerferien von Rheinland-Pfalz, deswegen ist da großes Ferienprogramm.

Fabio Sonntag: Wir haben Einzelaktionen und in den Sommerferien finden immer zwei große Ferienwochen

Fabio Sonntag: statt. Das Sommercamp mit über 60 Kindern, sieben Tage lang und die Jugendbegegnung

Fabio Sonntag: mit der Partnergemeinde in Ungarn.

Fabio Sonntag: Wir haben aber auch Einzelaktionen wie ein Tag in den Rheinauen in Bonn oder

Fabio Sonntag: den Besuch von Bubenheimer Spieleland.

Fabio Sonntag: Das sind so die Ferienprogramme und über das Jahr hinweg haben wir drei Ferienprogramme.

Fabio Sonntag: Jugendgruppen, die regelmäßig sich treffen. Die Mädchengang ist für Mädchen ab zehn Jahren.

Fabio Sonntag: Die treffen sich alle zwei Wochen montags.

Fabio Sonntag: Dann gibt es noch das Wolfsrudel, das ist ab acht Jahren für,

Fabio Sonntag: die Jungs aus der Verbandsgemeinde und die treffen sich jeden,

Fabio Sonntag: ersten Samstag im Monat und da gibt es vor allen Dingen erlebnispädagogisch

Fabio Sonntag: und in der Natur Angebote und als weitere Gruppe haben wir noch das sogenannte Young Startup.

Fabio Sonntag: Das ist im Prinzip der Jugendtreff für alle Jugendlichen ab zwölf Jahren in der Verbandsgemeinde.

Fabio Sonntag: Wir haben noch verschiedene Ferienwochen. An Ostern machen wir eine Ferienwoche.

Fabio Sonntag: In den Herbstferien machen wir eine Ferienwoche, die traditionell immer das Thema Zirkus hat.

Fabio Sonntag: Wir haben verschiedene dezentrale Angebote. Kino mittendrin,

Fabio Sonntag: da fahren wir in die einzelnen Ortsgemeinden und zeigen einen Kinofilm.

Fabio Sonntag: Da dürfen sich die Zuschauenden aus drei Filmen einen auswählen.

Fabio Sonntag: Da gibt es auch Popcorn und Süßigkeiten und so, das ist immer ganz schön.

Fabio Sonntag: Wir haben das sogenannte Jugendbüro mittendrin, das ist auch ein dezentrales Angebot.

Fabio Sonntag: Dort fahren wir auch in die Ortsgemeinden und es gibt verschiedene Themen.

Fabio Sonntag: Wir haben schon mal Cocktails gemacht, wir haben mal ein Jugend mittendrin gemacht und.

Fabio Sonntag: Genau, dann habe ich eben schon mal erwähnt, es gibt Familien- und SeniorInnenangebote.

Fabio Sonntag: Das sind ganz verschiedene. Wir haben schon mal die Burg Are besucht mit den Familien.

Fabio Sonntag: Zuletzt war jetzt Urlaub ohne Koffer für SeniorInnen. Das findet dann immer

Fabio Sonntag: in Kooperation mit der Gemeinschwester Plus statt.

Fabio Sonntag: Und noch ein weiterer Bereich, der noch ganz groß bei uns ist,

Fabio Sonntag: ist das sogenannte KUBI.

Fabio Sonntag: Viele wissen gar nicht, was das bedeutet. Das heißt Kultur- und Bildungsstätte.

Fabio Sonntag: Und da gibt es Themenbereiche, nach denen wir dann Angebote oder Projekte gestalten.

Fabio Sonntag: Diesem Jahr hatten wir schon einen großen Familientag im März in Dernau.

Fabio Sonntag: Es wird auch noch einen zweiten geben im September in Freisheim.

Fabio Sonntag: Da wird dann nach den Sommerferien auch die Werbung geschaltet.

Fabio Sonntag: Aber das könnte man ja vielleicht schon mal erwähnen.

Marianne Schneider: Das sind viele Angebote und die brauchen Raum, um sich entfalten zu können.

Marianne Schneider: Und das meine ich wortwörtlich in diesem Falle. Dafür steht der Jugendarbeit

Marianne Schneider: in der Verbandsgemeinde ein Jugendbüro zur Verfügung, in dem die Jugendarbeit

Marianne Schneider: stattfinden kann und der eben auch ein Treffpunkt für die jungen Menschen sein kann.

Marianne Schneider: In der Verbandsgemeinde gab es nun einige Jahre lang eine bauliche Interimslösung,

Marianne Schneider: einen Steinwurf entfernt vom alten Gebäude.

Marianne Schneider: Denn dieses alte Gebäude wurde während der Flut vor fünf Jahren schwer beschädigt

Marianne Schneider: und dann eben abgerissen. Für die Zeit bis zum Einzug in den Neubau haben sie

Marianne Schneider: und ihr Team die Arbeit von einem Container ausgesteuert und umgesetzt.

Marianne Schneider: Der wird nun nicht mehr gebraucht, mehr dazu aber gleich nochmal.

Marianne Schneider: Jetzt würde ich aber erstmal einen Blick zurückwerfen.

Marianne Schneider: Erzählen Sie doch mal, wie hat die Flut Ihre Arbeit mit Jugendlichen beeinflusst?

Marianne Schneider: Wie waren die ersten Monate und Jahre nach der Flut?

Fabio Sonntag: Ja, ich glaube, wie für alle war das eine Phase des Schocks und auch der Neuorientierung.

Fabio Sonntag: Grundsätzlich sind uns alle Räumlichkeiten natürlich im wahrsten Sinne des Wortes weggeschwommen.

Fabio Sonntag: Also nicht nur die Räumlichkeiten des ehemaligen Jugendbüros,

Fabio Sonntag: sondern auch Veranstaltungsräume. Alles musste neu strukturiert werden.

Fabio Sonntag: Ein großes Thema war Einschränkung der Mobilität.

Fabio Sonntag: Also es war einfach so, dass wir zum Beispiel für das damalige Sommercamp,

Fabio Sonntag: was den Titel hatte über den Wolken, einen Fahrdienst eingerichtet hatten,

Fabio Sonntag: damit überhaupt das zustande kommen kann und die Teilnehmenden am Camp da sein konnten.

Fabio Sonntag: Die Schulen waren natürlich auch beeinflusst, das heißt, es waren viele Kinder

Fabio Sonntag: zu Hause, die musste man auch irgendwie erreichen und,

Fabio Sonntag: Der Punkt, dass wir festgestellt hatten,

Fabio Sonntag: dass es einfach weitergehen muss, dass wir für die Familien,

Fabio Sonntag: für die Kinder, für die Eltern da sein müssen und dementsprechend auch die Angebote, die wir,

Fabio Sonntag: durchsetzen konnten, kostenlos machen konnten oder also gemacht haben.

Fabio Sonntag: Und das hat jetzt nicht die Sorgen der Eltern genommen, aber es war auf jeden

Fabio Sonntag: Fall schon mal ein Bereich, der notwendig so war und der dafür gesorgt hat,

Fabio Sonntag: dass auch die Kinder- und Jugendarbeit so weitergehen konnte,

Fabio Sonntag: wie es bis dahin passierte.

Marianne Schneider: Sie haben jetzt schon einige Hürden erwähnt. Was waren denn noch andere größere

Marianne Schneider: Herausforderungen, mit denen Sie zu kämpfen hatten in den ersten Jahren?

Fabio Sonntag: Also der damalige Leiter, der ja auch das Jugendbüro aufgebaut hat,

Fabio Sonntag: hat irgendwann mal die Worte benutzt, dass im Prinzip 30 Jahre Jugendarbeit einfach so weg sind.

Fabio Sonntag: Und ich glaube, das war auch so der Moment, der die größte Herausforderung mit sich gebracht hat,

Fabio Sonntag: aus dieser Situation heraus die Stärke zu besitzen und zu sagen,

Fabio Sonntag: Nein, wir machen weiter und wir müssen für Kinder und Jugendliche da sein.

Fabio Sonntag: Und ja, man kommt an den Punkt, wo man sich selber irgendwie ertappt und sagt,

Fabio Sonntag: okay, wir müssen mit der Situation klarkommen.

Fabio Sonntag: Wir müssen da sein, wir müssen weitermachen.

Fabio Sonntag: Zusätzlich gab es in der Zeit auch viele personell Veränderungen im Jugendbüro

Fabio Sonntag: mit mehr Stellen und dann hat die Flut dafür auch gesorgt, dass wir noch eine

Fabio Sonntag: zusätzliche Vollzeitstelle bekommen.

Fabio Sonntag: Ja, durch die Herausforderungen, die das ganze Ahrtal mit sich hatte,

Fabio Sonntag: sind natürlich auch viele Ehrenamtliche weggebrochen, die zum Teil selber betroffen

Fabio Sonntag: waren, aber zum Teil auch einfach.

Fabio Sonntag: An anderen Stellen geholfen haben, sodass wir uns ganz anders im Prinzip aufstellen mussten.

Fabio Sonntag: Und der Punkt, der vielleicht so im Nachhinein gar nicht mehr so groß ist,

Fabio Sonntag: aber zu dem Zeitraum viel diskutiert wurde, weil wie erreicht man die Zielgruppen?

Fabio Sonntag: Wie schafft man es, dass sie vielleicht auch sich Unterstützung und durch unsere

Fabio Sonntag: Angebote auch Ablenkung besorgen konnten?

Fabio Sonntag: Weil es war ja einfach nicht nur die Mobilität, sondern die Infrastruktur war weggebrochen.

Fabio Sonntag: Und das war so im Nachhinein, gerade wenn man das nochmal so reflektiert oder

Fabio Sonntag: wir im Team darüber, jetzt ist ja auch bald das Jahrgedächtnis.

Fabio Sonntag: Und da haben wir uns natürlich auch mit befasst und das war wirklich ein großer Punkt.

Fabio Sonntag: Und ja, nachher war es dann auch so, dass wir gucken mussten.

Fabio Sonntag: Es gab viel Hilfe, es sind viele helfende Organisationen und Unterstützer ins

Fabio Sonntag: Ahrtal gekommen und haben da auch Aktionen und Kooperationen gesucht.

Fabio Sonntag: Und so unterm Schnitt war da nicht nur immer Gutes dabei oder auch Unterstützendes für uns.

Fabio Sonntag: Und da musste man dann im Nachhinein, nachdem der erste Schock überwunden wurde,

Fabio Sonntag: schon auch feststellen, okay, wo ist denn wirklich für uns auch eine Hilfe oder

Fabio Sonntag: wo ist eine Organisation, die uns auch wirklich was bringt.

Marianne Schneider: Sie haben eben schon erwähnt, Ihre Arbeit war dann in der Zeit nach der Flut

Marianne Schneider: vor allem auch dafür da, den Kindern und Jugendlichen Ablenkung von der Flut

Marianne Schneider: und den Auswirkungen zu schenken.

Marianne Schneider: Welche Sorgen, Gedanken haben sich bei den Jugendlichen denn nach der Flut besonders gezeigt?

Fabio Sonntag: Gar nicht so sehr direkt von den Jugendlichen.

Fabio Sonntag: Es war vermehrt, dass man natürlich gemerkt hat, dass die Sorgen der Familien

Fabio Sonntag: oder der Eltern eher im Vordergrund standen.

Fabio Sonntag: Es war nicht wenig Existenznot, Existenzängste und das war eher so das,

Fabio Sonntag: dass man das bei den Kindern und Jugendlichen gemerkt hat,

Fabio Sonntag: das ging natürlich nicht schulos an denen vorbei, das war nichts,

Fabio Sonntag: was man ignorieren konnte und das war viel, dass das kam.

Fabio Sonntag: Ich würde sagen, dass die Wünsche damals weniger in die Ablenkung gingen,

Fabio Sonntag: sondern einfach auch zu sagen, okay,

Fabio Sonntag: wir merken, dass das unsere Eltern entlastet oder dass man die Familie so stärkt,

Fabio Sonntag: dass da wieder Hoffnung geschürt wird.

Fabio Sonntag: Also das war eigentlich so der große Tenor, der damals da war.

Marianne Schneider: Gab es Dinge in der Zeit, die Sie und Ihr Team überrascht haben oder die irgendwie

Marianne Schneider: unerwartet passiert sind?

Fabio Sonntag: Das ist glaube ich nicht nur aufs Jugendbüro selber bezogen,

Fabio Sonntag: sondern einfach natürlich die Masse an Hilfen, die da war, also was alles mobil,

Fabio Sonntag: wurde, was dann vor Ort war und also diese Größe an Unterstützung, das war,

Fabio Sonntag: atemberaubend und das war auch nicht nur fürs Jugendbüro,

Fabio Sonntag: aber einfach so gesamt zu sehen.

Fabio Sonntag: Und natürlich kommt da auch nochmal ein anderer Zusammenhalt und das wirkt bis

Fabio Sonntag: heute nach, das ist sehr, sehr schön zu sehen, also so viel Menschlichkeit,

Fabio Sonntag: so viel Gemeinschaft zu erleben, dass es schon was,

Fabio Sonntag: was einmalig ist.

Fabio Sonntag: Ich habe im Vorhinein auch mal so die Personen, die damals im Team waren,

Fabio Sonntag: so ein bisschen gefragt und neben dieser Ekstase, die durch diese Hilfe auch entstanden ist.

Fabio Sonntag: Ist so im Nachhinein die Überraschung groß gewesen mit der Menge an Unterstützern,

Fabio Sonntag: die wirklich vielleicht keine Hilfe gewesen sind.

Fabio Sonntag: Oder wo man so im Nachhinein sagt, es war vielleicht schlechte Hilfe.

Fabio Sonntag: Das war ehrlicherweise im Team, ist das ganz, ganz viel noch genannt worden,

Fabio Sonntag: dass man so, wenn man sich zurückerinnert, so dachte, ja, das war eigentlich keine Unterstützung.

Fabio Sonntag: Und ja, trotzdem gab es einfach viel externe Unterstützung, viele externe Angebote,

Fabio Sonntag: gerade in unserem Bereich und das ist schon toll, so im Nachhinein zu sehen.

Marianne Schneider: Das Gebäude des Jugendbüros war, wie erwähnt, nicht mehr vorhanden.

Marianne Schneider: Wie haben Sie denn den Container, in dem Sie jetzt die letzten fünf Jahre verbracht

Marianne Schneider: haben, wie haben Sie den eingesetzt in Ihre Arbeit?

Fabio Sonntag: Als Zentrum für die Organisation, für Planung.

Fabio Sonntag: Ich habe in letzter Zeit das häufiger schon mal so formuliert mit,

Fabio Sonntag: wir sind ein Jugendbüro.

Fabio Sonntag: Also wir haben natürlich vorwiegend den Auftrag für Kinder und Jugendliche und Familien da zu sein.

Fabio Sonntag: Aber durch die Projekte und Aktionen haben wir natürlich auch Bürotätigkeiten.

Fabio Sonntag: Also das muss geplant werden.

Fabio Sonntag: Und wir haben die Container vor allen Dingen so als Schaltzentrale,

Fabio Sonntag: würde ich jetzt mal sagen, genutzt.

Fabio Sonntag: Also es ist da viel entstanden, viel geplant worden und die Räumlichkeiten sind,

Fabio Sonntag: eher zu mehr als 100 Prozent genutzt worden.

Fabio Sonntag: Dort fanden dann auch die vielen Jugendgruppen statt.

Fabio Sonntag: Also der Mädchentreff hat immer dort stattgefunden. Das Wolfsrudel hat sich

Fabio Sonntag: dort getroffen und ist von dort losgezogen oder hat um.

Fabio Sonntag: Die Jugendbürokontainer agiert.

Fabio Sonntag: Und das Young Startup hatte seinen eigenen Bauwagen nebenan mit dem Strom von

Fabio Sonntag: den Interimscontainern.

Fabio Sonntag: Deswegen ist das passiert. Wir haben dort die Kooperationstreffen abgehalten.

Fabio Sonntag: Also es ist im Prinzip, haben wir uns gar nicht lange daran gestört,

Fabio Sonntag: dass es Container sind, sondern haben unsere Arbeit so weitergeführt, wie es vorher war.

Fabio Sonntag: Ist nach wie vor ein Raum des offenen Hauses. Also wir haben immer die Türen

Fabio Sonntag: offen, wir haben immer die,

Fabio Sonntag: Die Möglichkeit, dass man vorbeikommen kann, dass es auch viel passiert,

Fabio Sonntag: das ist auch in letzter Zeit noch mal häufiger geworden, wo es auch da hingegen,

Fabio Sonntag: dass es hieß ja, okay, wir ziehen bald um, dann war das schon noch mal,

Fabio Sonntag: dass wir da mehr Besucher hatten.

Fabio Sonntag: Wir haben jetzt keine konkreten Öffnungszeiten, weil das von den Aktionen und

Fabio Sonntag: von den Projekten abhängig ist, aber wenn wir da sind, dann darf man uns auch gerne besuchen.

Marianne Schneider: Gibt es denn aktuell noch spezielle Angebote für Jugendliche zur Flutbewältigung?

Marianne Schneider: Ist das noch ein Thema? Und wenn ja, wie gehen Sie damit um beim Thema?

Fabio Sonntag: Aktuell und auch so für die Zukunft ist das eigentlich kein Thema mehr.

Fabio Sonntag: Und eigentlich kann man in dem Sinne auch streichen.

Fabio Sonntag: Es gibt keine Planungen, keine Projekte mehr, die das Thema aufgreifen.

Fabio Sonntag: Es ist auch wenig die Thematik der Flut wirklich gewesen, sondern einfach so

Fabio Sonntag: die Situation der Familie, was dann aufgegriffen wurde und was so noch die Auswirkungen sind.

Fabio Sonntag: Es gibt halt noch fehlende Räumlichkeiten auf die ganze Fläche der VG gesehen.

Fabio Sonntag: Und in einzelnen Ortsgemeinden und dementsprechend fehlen auch die Plätze,

Fabio Sonntag: die Treffpunktmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche.

Fabio Sonntag: Das ist sehr unterschiedlich in den Ortsgemeinden, wie weit man da schon ist

Fabio Sonntag: oder wie da der Aufbau vorangeht oder welche Planungen da auch sind.

Fabio Sonntag: Aber so jetzt noch aufbauend oder aufarbeitend sind wirklich kaum Sachen, die noch da sind.

Fabio Sonntag: Und wir haben ein paar Projekte und Aktionen, die durch die Flut entstanden

Fabio Sonntag: sind, die nach wie vor anhalten.

Fabio Sonntag: Also unsere ganzen dezentralen Angebote, was vor der Flut nicht mehr so Thema

Fabio Sonntag: war, kommen sehr, sehr gut an.

Fabio Sonntag: Habe ich eben schon mal erwähnt, das sogenannte Kino da mittendrin,

Fabio Sonntag: wo wir dann wirklich auch vor Ort sind.

Fabio Sonntag: Das sind Sachen, die noch nachwirken und die auch eingefordert werden.

Fabio Sonntag: Das ist immer ganz schön zu sehen.

Fabio Sonntag: Da ist dann, wenn dann irgendwie eine Ortsgemeinde lange nicht dran war,

Fabio Sonntag: dann müssen wir uns dann schon dem stellen und sagen, okay, wir müssen da nochmal hin.

Fabio Sonntag: Und das ist aber im Prinzip das, was noch geblieben ist.

Marianne Schneider: Dann lassen Sie uns mal einen Blick ins neue Jugendbüro werfen.

Marianne Schneider: Was bietet denn das neue Jugendbüro für junge Menschen?

Marianne Schneider: Vielleicht können Sie auch ein bisschen beschreiben, wie die Räumlichkeiten

Marianne Schneider: aussehen und wie unterstützt das Jugendbüro in ihren Räumlichkeiten ihre Arbeit im Team?

Fabio Sonntag: Im Prinzip ist es der Umzug aus den Containern in die neuen Räumigkeiten,

Fabio Sonntag: wo wir auch gerade sitzen, zwischen Kartons- und Umzugsmöglichkeiten,

Fabio Sonntag: ist genauso wie vorher die Funktion der Container.

Fabio Sonntag: Wir haben jetzt einen sogenannten Aktionsraum, wo die Küche auch direkt dran

Fabio Sonntag: ist, eine sehr, sehr schöne Küche, groß gestaltet, wo wir planen,

Fabio Sonntag: mit Kindern und Jugendlichen auch die Gestaltung zu übernehmen,

Fabio Sonntag: sodass sie da für sich einen Raum schaffen, wo sie auch sein können,

Fabio Sonntag: sodass sie nicht mehr zwischen Besprechungssituationen oder Termin zu Termin

Fabio Sonntag: irgendwie ihre Sachen wegräumen müssen.

Fabio Sonntag: Das war halt vorher in den begrenzten Containeranlagen nicht möglich.

Fabio Sonntag: Also da war der Raum für Jugendliche gleichzeitig unsere Besprechungsmöglichkeit.

Fabio Sonntag: Das haben wir jetzt nicht mehr. Wir haben einen separaten Besprechungsraum,

Fabio Sonntag: wir haben separate Büros.

Fabio Sonntag: Und genau, wir haben ein etwas kleineres Außengelände als vorher.

Fabio Sonntag: Und gucken mal, was so in den Köpfen der Kinder und Jugendlichen noch für Ideen

Fabio Sonntag: für die Gestaltung hier ist oder was da noch so entwickelt wird.

Fabio Sonntag: Wir haben noch so ein paar Sachen, die bewusst auch nicht ausgearbeitet sind,

Fabio Sonntag: weil wir da die Kinder und Jugendlichen mitnehmen möchten und wir selber auch

Fabio Sonntag: mal irgendwie gespannt sind, wie so das neue Gebäude angenommen wird.

Fabio Sonntag: Es ist ja jetzt auch an einem ganz anderen Standort als vorher.

Fabio Sonntag: Ja genau, das ist glaube ich so, dass das das Spannendste.

Fabio Sonntag: Konkreter planen wir da nicht, weil es uns auf die Beteiligung der Kinder und

Fabio Sonntag: Jugendlichen ankommt und wir da einen großen Stellenwert auch reinlegen.

Marianne Schneider: Wenn Sie noch nicht konkreter planen, dann können Sie wahrscheinlich die Frage

Marianne Schneider: noch nicht so ganz beantworten, ob es Angebote gibt, die besonders wichtig sein

Marianne Schneider: werden oder die neu dazukommen hier im neuen Jugendbüro, die es vielleicht auch

Marianne Schneider: in den letzten Jahren nicht gab, weil die Containers einfach nicht hergegeben haben.

Fabio Sonntag: Ehrlicherweise haben wir ganz gut mit der Containeranlage umgehen können.

Fabio Sonntag: Es gibt tatsächlich noch keine konkreten Ideen, außer dass wir wirklich sagen,

Fabio Sonntag: wir haben auch am Ende der Sommerferien eine Aktion,

Fabio Sonntag: Chaos and Colors, wo es auch so ein bisschen darum ging, mal Ideen zu sammeln

Fabio Sonntag: oder gehen wird, Ideen zu sammeln, was man wirklich noch so machen kann.

Fabio Sonntag: Und wir auch selber uns noch so ein bisschen organisieren möchten,

Fabio Sonntag: was ist denn überhaupt möglich und wie ist das hier mit der Örtlichkeit vereinbar.

Fabio Sonntag: Und es ist auch einfach so, wir sind noch im Umzug.

Fabio Sonntag: Dementsprechend kennen die Jugendlichen auch eigentlich die inneren Räumlichkeiten noch nicht.

Fabio Sonntag: Man kann natürlich reingucken oder die Bauphase hat man auch mitbekommen.

Fabio Sonntag: Wir sitzen direkt vor der Ahrtalsschule, die aber auch noch im Bau ist.

Fabio Sonntag: Genau deswegen sind wir da auch selber einfach mal gespannt.

Marianne Schneider: Das heißt, die nächste Frage hat sich dann ein bisschen auch überübrigt,

Marianne Schneider: wie die Jugendlichen die neuen Räumlichkeiten angenommen haben.

Marianne Schneider: Da kam wahrscheinlich noch nicht viel Feedback, oder?

Fabio Sonntag: Also die anfänglich der neue Standort war viel Thema bei den Jugendlichen,

Fabio Sonntag: gerade auch wenn wir Aktionen in der Ahrtal-Schule hatten, wir auch selber nicht

Fabio Sonntag: einschätzen können, wie ist das mit direkt an der Schule sein.

Fabio Sonntag: Man möchte ja irgendwie auch so ein bisschen weg von Schule oder man ist viel,

Fabio Sonntag: viele Tage, viel Zeit in der Schule und dann ist es vielleicht auch,

Fabio Sonntag: nicht so gut, wenn das da ist, dass da anfänglich wirklich Großthema bei den

Fabio Sonntag: Kindern und Jugendlichen jetzt zum Schluss war das eigentlich gar nicht mehr.

Fabio Sonntag: Also wir sind selber mal gespannt und vielleicht können wir irgendwann mal diese

Fabio Sonntag: Frage beantworten, aber aktuell würde ich da ins Blaue rein.

Marianne Schneider: Vielleicht nochmal so ein Blick in die Zukunft der Jugendarbeit hier in der Verbandsgemeinde.

Marianne Schneider: Wie stellen Sie sich als Team denn die zukünftige Entwicklung der Jugendarbeit

Marianne Schneider: hier im Ahrtal oder vor allem auch in der Verbandsgemeinde vor?

Marianne Schneider: Was haben Sie für Wünsche, was wollen Sie mitnehmen?

Fabio Sonntag: Wir haben einen ganz, ganz großen Wunsch und zwar, dass einfach in der Zukunft,

Fabio Sonntag: und in den Projekten, die so stattfinden,

Fabio Sonntag: die Kinder und Jugendliche auf Augenhöhe und besonders von Anfang an in die,

Fabio Sonntag: Projekte mit einbezogen werden.

Fabio Sonntag: Also da ist der Wunsch nach einer echten und aufrichtigen Beteiligung sehr, sehr groß.

Fabio Sonntag: Also wir sehen als Jugendbüro, die ja viel auch einfach mit der Gruppe der Kinder

Fabio Sonntag: und Jugendlichen auf anderem Wege zu tun hat, dass da noch Ausbau und,

Fabio Sonntag: Bedarf ist, das irgendwie mehr umzusetzen und vor allen Dingen,

Fabio Sonntag: dass es halt auch eine echte Beteiligung

Fabio Sonntag: ist, dass man da den Kindern und Jugendlichen das auch zutraut,

Fabio Sonntag: dass die sich auch in einem Bauprojekt oder in einer Thematik,

Fabio Sonntag: die auch sie betrifft, gleichwertig äußern können und dass das auch ernst genommen wird.

Fabio Sonntag: Also das ist wirklich ein großer, großer Wunsch für die gesamte Landschaft der

Fabio Sonntag: Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinden in Altenahr.

Marianne Schneider: Sie hatten es eben schon erwähnt, das Außengelände ist ein bisschen kleiner als vorher.

Marianne Schneider: Sie sind aber wohl ja noch auf der Suche nach einem erweiterten Außengelände.

Marianne Schneider: Warum ist das denn wichtig? Was brauchen Sie das?

Fabio Sonntag: Zum einen ist es natürlich, haben wir jetzt weniger Platz als vorher und durch

Fabio Sonntag: die neue Lage sind wir nicht mehr so am Wald und an der Natur wie vorher oder

Fabio Sonntag: auch wie im vorherigen Jugendbüro.

Fabio Sonntag: Und wir haben festgestellt, dass so eine alternative Möglichkeit oder auch einfach

Fabio Sonntag: ein weiteres Gelände für nicht nur erlebnispädagogische Angebote, sondern auch,

Fabio Sonntag: für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sehr wichtig ist.

Fabio Sonntag: Und sie brauchen Raum und das auch wirklich im wahrsten Sinne des Wortes für

Fabio Sonntag: sich und auch vielleicht ein,

Fabio Sonntag: Gelände, wo sie für sich sein können, wo vielleicht nicht noch ein weiterer Verein dabei ist oder wo,

Fabio Sonntag: Vorgaben,

Fabio Sonntag: wie jetzt auch hier in unserem Gebäude, wir können das selber verwalten.

Fabio Sonntag: Aber trotzdem ist es natürlich auch so, dass wir hier Kooperationstreffen haben werden.

Fabio Sonntag: Und so könnte man denen die Möglichkeit oder auch die Chance geben,

Fabio Sonntag: sich da irgendwie selber zu lassen, ohne da einen Einfluss von irgendwelchen

Fabio Sonntag: Äußerungen, Äußerlichkeiten zu haben.

Marianne Schneider: Zum Abschluss, was wünschen Sie sich denn persönlich für die Jugendarbeit im

Marianne Schneider: Ahrtal? Sie haben jetzt darüber gesprochen, was Sie sich als Team wünschen,

Marianne Schneider: was Jugendlichen und Kinder sich wünschen, aber was wünschen Sie sich persönlich

Marianne Schneider: denn für das Ahrtal und die Jugendarbeit?

Fabio Sonntag: Zum Ersten auf jeden Fall, dass es mit der Art und Weise und der Qualität,

Fabio Sonntag: so wie das einfach die letzten Jahrzehnte, muss man ja schon sagen,

Fabio Sonntag: stattgefunden hat, dass es so weitergeht, dass Kinder und Jugendliche sich in

Fabio Sonntag: der Kinder- und Jugendarbeit, die wir anbieten, die von Ortsgemeinden gemacht

Fabio Sonntag: wird, die von Vereinen gemacht wird,

Fabio Sonntag: auch beteiligen können, dass sie da sein können, dass sie dadurch arbeiten.

Fabio Sonntag: Sich erleben, ihre Entwicklungen fördern und zweitens denke ich,

Fabio Sonntag: dass noch ein großer Punkt wirklich die Mobilität der Verbandsgemeinde ist.

Fabio Sonntag: Wir haben zum Beispiel für das Young Startup einen Abhol- und Bringservice eingerichtet,

Fabio Sonntag: damit die Jugendlichen auch da flexibel sind.

Fabio Sonntag: Der wird auch sehr, sehr gut genutzt, meistens nur zum Schluss zum Zurückbringen,

Fabio Sonntag: aber ich glaube, dass das auch die Familien und Eltern entlastet,

Fabio Sonntag: weil wir einfach mit der Mobilität noch nicht so weit sind.

Fabio Sonntag: Und ich merke, dass es durchaus Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendarbeit

Fabio Sonntag: hat und das vielleicht auch was ist, was so zukunftsorientiert nochmal angepackt werden kann.

Marianne Schneider: Sie haben viele Dinge gesagt, die Ihnen und Ihrem Team wichtig sind.

Marianne Schneider: Vielleicht können Sie nochmal so in ein, zwei Sätzen zusammenfassen,

Marianne Schneider: was Ihnen besonders im Herzen liegt und worüber wir vielleicht auch noch nicht gesprochen haben.

Fabio Sonntag: Also zusammenfassend würde ich vorweg,

Fabio Sonntag: definitiv sagen, dass das Mitnehmen und Ernstnehmen von Kindern und Jugendlichen

Fabio Sonntag: und deren Vorschlägen, deren Bedürfnissen und deren,

Fabio Sonntag: Wünschen wirklich an erster Stelle stehen sollte.

Fabio Sonntag: Das ist mit weitem Abstand das, was mir auch persönlich am Herzen liegt für

Fabio Sonntag: die Verbandsgemeinde und für die Jugendarbeit dort.

Fabio Sonntag: Ja und ansonsten sind es die Themen der Räumlichkeiten, der Mobilität,

Fabio Sonntag: die für die Zukunft nochmal angenommen werden sollten.

Marianne Schneider: Sie hatten vorhin schon erwähnt, es gibt jetzt keine konkreten Öffnungszeiten,

Marianne Schneider: aber gibt es eine Möglichkeit für junge Menschen oder interessiert es sich, sie zu erreichen?

Marianne Schneider: Wie können sie an den Aktionen teilnehmen? Gibt es vielleicht eine Website oder

Marianne Schneider: einen anderen Kanal, über den man sich informieren kann?

Fabio Sonntag: Ja, wir versuchen alle Kanäle, die es gibt, zu bedienen. Also wir haben einen

Fabio Sonntag: Instagram-Kanal, wir haben eine Facebook-Seite, wir haben eine Homepage,

Fabio Sonntag: die gerade überarbeitet wird.

Fabio Sonntag: Wir haben einen WhatsApp-Channel, da findet man ganz oft die aktuellsten und

Fabio Sonntag: wichtigsten Informationen.

Fabio Sonntag: Sie können uns anrufen. Wir haben eine Handynummer, wo man uns auch per WhatsApp

Fabio Sonntag: erreichen kann. E-Mail ist natürlich was.

Fabio Sonntag: Also die Kontaktdaten dazu gibt es sowohl über die VG-Homepage als auch über,

Fabio Sonntag: wie gesagt, Instagram oder auch unsere aktuelle Homepage noch.

Fabio Sonntag: Da kann man uns natürlich erreichen. Und ansonsten, wie gesagt,

Fabio Sonntag: sitzen wir jetzt vor der Ahrtalschule in Altenburg und,

Fabio Sonntag: konkrete Öffnungszeiten sind immer ein bisschen schwierig, aber wenn hier die

Fabio Sonntag: Rollladen hoch sind, sind wir auch da und dann kann man uns auch gerne anrufen,

Fabio Sonntag: besuchen oder in irgendeiner Weise kontaktieren.

Marianne Schneider: Also indirekt eine Einladung auch mal vorbeizuschauen und zu gucken,

Marianne Schneider: sind die Rollladen oben und dann vielleicht auch mal Hallo zu sagen, wenn man Interesse hat.

Fabio Sonntag: Genau, und aktuell sicherlich auch noch beim Umzug zu helfen.

Marianne Schneider: Es werden auch noch Helfer für den Umzug gesucht, genau. Wunderbar,

Marianne Schneider: dann zum Abschluss bitte ich alle Gäste immer,

Marianne Schneider: dass sie den Satz, das wird, das ist ja unser Kampagnen-Slogan,

Marianne Schneider: einmal mit den ersten Worten ergänzen, die Ihnen dazu einfallen.

Fabio Sonntag: Sehr salopp, würde ich mal behaupten, das wird schon irgendwie.

Fabio Sonntag: Ich glaube, das fasst so die Arbeit des Jugendbüros und grundsätzlich glaube ich auch,

Fabio Sonntag: ohne das zu global zu formulieren, der Jugendarbeit sehr ganz gut zusammen,

Fabio Sonntag: weil irgendwie wuppt man es doch immer und irgendwie kriegt man das immer hin

Fabio Sonntag: und man findet dann doch irgendwie Personen, die uns ehrenamtlich unterstützen. Auch wenn wir da,

Fabio Sonntag: Immer Leute suchen, also auf jegliche Art und Weise.

Fabio Sonntag: Ehrenamt ist wirklich die größte Säule, die wir haben. Aber das wird schon irgendwie,

Fabio Sonntag: ist glaube ich das, was das sehr, sehr gut zusammenfasst.

Marianne Schneider: Wunderbar. Dann danke ich Ihnen, Herr Sonntag.

Fabio Sonntag: Gerne.

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